Spinnst du?

Tennisspielerin Naomi Osaka hat Depressionen, Fälscher Claas Relotius spricht von einer Psychose, Herzogin Meghan Markle von Suizidgedanken. Auch nach Verbrechen wird eine etwaige Diagnose des Täters gerne herangezogen, um – ja, um was eigentlich? Was verraten uns psychiatrische Kennziffern über einen Menschen und was haben Krankheiten mit Verantwortung zu tun?

Ein Essay aus der SZ (SZ Plus).

Die Zeit und die Wunde

Als meine beste Freundin vor meinen Augen ertrinkt, bin ich noch im Kindergarten. So richtig los lässt mich das Ereignis nie. Mehr als 30 Jahre später mache ich mich daher nochmal auf die Suche nach meinen Gefühlen, stelle Fragen, besuche zum ersten Mal ihr Grab. Kann man Trauer nachholen? Für das SZ-Magazin habe ich darüber geschrieben, den ganzen Text gibt es hier (SZ Plus). Das Bild ist von Daniel DeLang.

Erben für alle

Die wenigsten halten sich selbst für reich, auch ich nicht. Doch ein Blick auf die Statistik sagt mir etwas anderes. Kann das gerecht sein? Profitiere ich von der Armut anderer? Und was müsste ich für mehr soziale Gerechtigkeit tun?

Den ganzen Essay könnt ihr hier lesen (SZ Plus).

Alles meine Schuld?

Depressionen, ADHS, Magersucht, Zwangsstörungen: Wenn Kinder eine psychische Erkrankung bekommen, glauben Eltern oft, dass sie die Verantwortung dafür tragen. Zu Recht?

Illustration: Sead Mujic, ganzer Text hier (SZ Plus), der Absatz, der mir am wichtigsten ist, hier:

Menschen sind unterschiedlich anfällig und finden sich dann in unterschiedlichen Lebenssituationen wieder. Kommen mehrere ungünstige Faktoren zusammen, wird man eben krank, das gilt für Körper, Geist und Seele. Doch jemand, der chronische Bronchitis oder ständig Bänderrisse hat, nimmt das meistens so hin und gibt sich mit „blöd gelaufen“, „bei irgendjemandem angesteckt“ und vielleicht noch „Veranlagung“ als Erklärung zufrieden. Bei Geist und Seele bilden sich die meisten Menschen ein, mit irgendeiner Art von Kontrolle, dem richtigen Verhalten, den richtigen Gedanken, den richtigen Entscheidungen, einer Depression oder einem ADHS entgehen zu können. Doch nahezu alle Experten sind sich einig: Das ist nicht so.

Ausgezeichnet

Für den Text „Liebe Magdalena“ wurde ich mehrfach ausgezeichnet:

Er war in der Kategorie Essay für den Deutschen Reporterpreis 2019 nominiert.

Er war auf der Shortlist für den Egon-Erwin-Kisch-Preis 2019 (Nannenpreis, Kategorie Reportage).

Ich bekam den DGPPN-Medienpreis für Wissenschaftsjournalismus in der Kategorie Print und den Medienpreis der Deutschen Depressionshilfe (von der Verleihung der Depressionshilfe stammt das Bild. Und ja, das ist Harald Schmidt).

Von ADHS bis Hochbegabung: Sind unsere Kinder noch ganz normal?

„Hey, alles okay?“ fragte die Titelseite des Aprilheftes von SZ Familie, dem 2in1-Magazin für ELtern und für Kinder. Es ging um die – gefühlt – steigende Anzahl Diagnosen, die Kindern heutzutage gegeben werden, von ADHS über Hochbegabung, Depression, Hochsensibilität, Dyskalkulie und Legasthenie bis hin zu High Need.

Was an den Diagnosen dran ist, wie lange es sie schon gibt, ob die Zahlen wirklich steigen und wie man helfen kann, hat Christina Berndt aufgeschrieben – hier mit SZ Plus lesen.

Wie sich betroffene Kinder und Eltern fühlen, erzählen sie mir in diesem Text.

Und was all das über die moderne Elterngeneration verrät, hat mir die Identitäsforscherin Ursula Stark Urrestarazu erklärt – hier mit SZ Plus lesen.

So war es auf der Blogfamilia

Die größte Elternblogger-Konferenz Deutschlands zeigt: Zwischen Nähanleitungen und Erziehungstipps ist im Netz eine starke politische Lobby entstanden.

Hier trägt jemand eine Aprikosenbluse. Dort sieht man ein Kleid mit Füchsen. Und wer weder süßes Obst noch putzige Tierchen auf der Kleidung hat, schwelgt mindestens in Blumenmustern. Alles ist so bunt. Und so laut. Zwischen Luftballontrauben und im Weg stehenden Buggys streiten Kinder um Schoko-Cake-Pops, Helferinnen in knalligen T-Shirts wuseln herum, und jeder begrüßt überschwänglich irgendjemanden, den er im echten Leben noch nie gesehen hat. Politische Konferenzen stellt man sich anders vor. Und trotzdem parkt vor dem Tagungshotel eine Limousine der Bundesregierung, aus der soeben Franziska Giffey samt Personenschützer, Büroleiterin und Sohn aussteigt. Zum ersten Mal beehrt eine Familienministerin persönlich die Veranstaltung.

Die Blogfamilia in Berlin ist die größte Elternbloggerkonferenz Deutschlands. 180 Mütter und Väter sind gekommen, um mehr über erfolgreiches Publizieren im Internet zu lernen, sich zu vernetzen und Sponsoren zu gewinnen. Die Familienministerin spricht das Grußwort. Giffey ist 40 Jahre alt und hat ein kleines Kind. Sie befindet sich also in der gleichen Lebensphase wie ihr Publikum. Optisch fällt sie mit ihrem marineblauen Etuikleid, dem weißen Blazer und der altmodischen Hochsteckfrisur allerdings aus dem Rahmen.

„Jetzt wird’s formell“, sagt sie denn auch, bevor sie eine freundliche Buzzwordsoße über die Bloggerinnen und Blogger kippt.

Ganzen Text hier lesen

Elterngeldarithmetik und Gerechtigkeitsgedanken

Es sind zwei Dinge, die mich zu diessem Text bewegen. Zum einen der Tweef zwischen @herrfranken und @j_koenig zum Thema Aufteilung des Elterngeldes. Zum anderen ein Artikel auf der Website des Deutschlandfunks, dazu gleich mehr.

Im erwähnten Twitter-Streit gerieten die beiden Väter und Feministen aneinander, weil Robert Franken in einem Tweet die gerechte Aufteilung der Elterngeldmonate in heterosexuellen Beziehungen auf Mutter und Vater als Idee für eine gerechte Familienpolitik ins Spiel brachte: Er schlägt vor, die Elternzeit gesetzlich auf sieben Monate für die Mutter und sieben Monate für den Vater festzulegen. Das wäre eine Änderung der aktuellen Regelung. Sie stellt Eltern größtenteils frei, wie sie sich die 14 Monate aufteilen, die ihnen zustehen  Das führt häufig dazu, dass Mütter ein Jahr Elternzeit nehmen und Väter zwei Monate – die Mindestdauer, wenn beide Elternteile Elternzeit nehmen wollen. In dieser Art der zeitlichen Aufteilung werden die beiden Väter-Monate von einer bestimmten Schicht gerne genutzt, um sich einen staatlich finanzierten Urlaub zu gönnen. Von den zwei Dritteln aller Väter, die ihre zwei möglichen Elterngeldmonate eh verfallen lassen, ganz zu schweigen.

Es klingt nach einer guten Idee: Eine 7+7-Regelung würde das Risiko, dass der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin wegen Familiengründung ausfällt, gerecht auf weibliche und männliche Schultern verteilen. So wäre für die Firmen die Einstellung von Frauen und Männern gleich riskant. Klingt also super und Franken ist nicht der erste, von dem ich diesen Vorschlag höre oder lese. Bisher habe ich jedes Mal zustimmend genickt.

DAS PROBLEM GEHT TIEFER

Dann aber las ich die Erwiderung von Jochen König darauf. Und ich will jetzt überhaupt nicht darauf eingehen, wer wen richtig verstanden oder falsch zitiert hat (zumal die beiden das Tweef-Beil eh in den Kommentaren unter dem Blogpost längst begraben haben). Ich finde Königs Argument interessant, dass eine verpflichtende 7+7-Regelung nicht unbedingt dazu führen würde, dass mehr Männer Elternzeit nehmen würden. Er glaubt – und dass diese Annahme durchaus berechtigt ist, zeigen die paarundsechzig Prozent Väter, die das ihnen zustehende Elterngeld schon jetzt verfallen lassen – dass 7+7 in vielen Partnerschaften auf sieben Mama-Monate und null Papa-Monate hinauslaufen würde. De facto also, wie König schreibt, eine Kürzung des Elterngeldes für die Mutter (und das Kind und die ganze Familie) um fünf Monate – von bisher maximal zwölf auf maximal sieben.

Ich befürchte, da hat König recht. Franken hat aber auch irgendwie recht. Und wie das alles zusammengeht (beziehungsweise warum da eben was nicht zusammenpasst), lernte ich dann ein paar Tage später in diesem langen Stück über Feminismus und Sozialpolitik und Hillary Clinton beim Deutschlandfunk (Danke fürs Teilen, Antje Schrupp!) Dort steht ganz am Ende:

“In einem ihrer frühen Essays stellt die politische Philosophin Nancy Fraser die These auf, dass alle existierenden Sozialstaaten bei der Frage versagen, welche Rolle den Frauen zugedacht wird. Solange Frauen einen überproportional großen Teil der Fortpflanzungsarbeit leisten, werden, so Fraser, alle Umverteilungsprogramme, die ausschließlich auf Erwerbsarbeit basieren, Männer begünstigen – sogar, wenn sie von Vollbeschäftigungsprogrammen und umfassender Kinderbetreuung begleitet werden. Doch die Alternative – Menschen, die in der Hauptsache ihre Kinder oder pflegebedürftige Eltern betreuen, als eigene, geschützte Klasse zu betrachten – ist nicht besser. Selbst wenn Leistungen für Betreuung und Pflege offiziell geschlechtsneutral wären – die Empfänger dieser Leistungen wären immer noch hauptsächlich Frauen, was wieder die Teilung der Arbeit nach Geschlecht festschreiben und Frauen im öffentlichen Leben unterrepräsentieren würde. Beide Möglichkeiten sind schlecht, und keine davon, sagt Fraser, verlangt, dass sich bei den Männern etwas ändert.”

Ich finde, dieser Absatz fasst ganz gut einen Konflikt zusammen, den ich in der Debatte um Gleichberechtigung schon lange wahrnehme, aber bisher nicht so richtig in Worte fassen konnte. Denn irgendwas störte mich an den ganzen Gleichheits– und Karrierefeminismus-Debatten, welche die Medien dominieren und deren Hauptanliegen es ist, dass Frauen so viel verdienen wie Männer, so viel arbeiten wie Männer, so viel Karriere machen wie Männer und an sich beweisen, dass sie alles genauso gut können wie Männer.

FORTPFLANZUNG IST ARBEIT

Letzteres stimmt natürlich. In fast allen Bereichen können Frauen und Männer das gleiche leisten. Im SZ-Feuilleton las ich irgendwann mal die hübsche Zusammenfassung, dass die einzigen wissenschaftlichen belegten Unterschiede zwischen den Geschlechtern seien, dass Männer häufiger masturbieren, eher geneigt sind, fremdzugehen, und besser werfen können. Ein anderer wichtiger Punkt fehlt in dieser Aufzählung: Die meisten Frauen können schwanger werden, mindestens vier von fünfwerden tatsächlich irgendwann Mutter von einem oder mehreren Kindern. (Wie viele es tatsächlich sind, ist schwer zu beziffern. Die verlinkte Studie nennt die Zahlen für die Frauen verschiedener Generationen – aber die älteren fällten ihre Entscheidung noch unter ganz anderen gesellschaftlichen Bedingungen, bei den jüngeren sagt die Zahl nur aus, wie viele Frauen derzeit keine Kinder haben. Kann sich natürlich noch ändern). Worauf ich hinaus will: Eine große Mehrheit der Frauen ist Mutter oder wird es noch irgendwann. So zu tun, als wäre das Kinderkriegen daher etwas, das Frauen vielleicht betrifft, vielleicht aber auch nicht, und als wäre die Entscheidung dafür oder dagegen etwas völlig individuelles, wie zum Beispiel die Anschaffung eines Hundes oder eines Meerschweinchen – das ignoriert die Tatsachen.

Die oben beschriebene Feminismus ignoriert (oder schiebt es zumindest sehr an den Rand der Wahrnehmung), dass diese Frauen – und es handelt sich hier eben um eine sehr deutliche Mehrheit – viel Reproduktionsarbeit leisten müssen. Sie werden schwanger, tragen ein Kind aus und eventuell stillen sie. Selbst wenn sie letzteres nicht oder nur kurz machen, sie sind pro Kind ein Jahr körperlich (und vielleicht auch emotional, da ist jede Frau anders) beeinträchtigt und das ist eine optimistische Rechnung. Für mich persönlich würde ich zwei Jahre pro Kind ansetzen, also insgesamt vier und da habe ich die Schwangerschaft, bei der kein lebendiges Kind herauskam, nicht mitgerechnet.

Das ist die Arbeit, die in der Fortpflanzung steckt und die hauptsächlich Frauen leisten. Davor, danach und dazu kommt die Care-Arbeit. Die lässt sich zwar theoretisch einfacher zwischen den Eltern aufteilen, wird aber in heterosexuellen Beziehungen trotzdem hauptsächlich von den Frauen geleistet.

Warum das so ist, darüber könnte man einen eigenen Text verfassen (oder ein Buch oder eine ganze Bibliothek). Daher hier nur kurz die gängigsten Erklärungsmuster: Manche sagen, die Fürsorge liegt den Frauen einfach mehr im Blut als den Männern. Andere machen die gesellschaftlichen Erwartungen verantwortlich, nach der Väter das Geld nach Hause bringen sollen und die Mütter das Haus schön und die Kinder wohlerzogen halten müssen. Wieder andere sehen wirtschaftliche Realitäten wie den Gender Pay Gap und die oft fehlenden Betreuungseinrichtungen für Kinder am Werk. Und dann gibt es noch die, die behaupten, Frauen wollen es nun mal so.

Egal woran es liegt, Fakt ist: Die meisten Frauen gebären und die meisten von ihnen leisten danach den Großteil der Care-Arbeit. Dass es Paare gibt, die sich alles 50/50 aufteilen, dass manche Frauen nie Kinder bekommen und manche Väter sich Vollzeit um ihre Kinder kümmern, dass es sogar Transmänner gibt, die ein Kind austragen – all das ändert an der allgemeinen Aufteilung von Reproduktions- und Care-Arbeit wenig.

Angesichts dieser Realität könnte man dem Argument der (ich habe im Deutschlandfunk-Text gelernt, wie sie heißen) Maternalist_innen etwas abgewinnen. Das ist jene, zumindest im Mainstream völlig in Vergessenheit geratene feministische Strömung, deren Anliegen es war (oder ist? Gibt es die noch irgendwo?), Frauen und vor allem Mütter für ihre Arbeit angemessen zu entschädigen.

Hört sich im ersten Moment irgendwie gut an, oder? Wenn es schon nicht möglich ist, die Reproduktions- und Sorge-Arbeit gerecht in Mann-Frau-Beziehungen zu verteilen und deswegen bei einem Gleichheitsanspruch im Berufsleben Frauen nur den Kürzeren ziehen können, dann wäre es doch gut, sie wenigstens dafür zu bezahlen.

ALLE MACHEN ALLES

Doch egal, ob der Staat das mit einer Art Riesenherdprämie übernimmt oder Ehemänner ihren Frauen Boni auszahlen: Auch diese Möglichkeit ist schlecht, wie schon Nancy Fraser schrieb. Sie würde Mütter aus dem öffentlichen Leben de facto ausschließen, wirtschaftliche Macht und politischer Einfluss blieben ihnen verwehrt.

Weder das “Männer und Frauen machen gleichberechtigt Karriere”-Szenario noch das “Frauen machen weiter alleine die Care-Arbeit, werden aber dafür bezahlt”-Szenario kann funktionieren, weil sich in beiden an der Rolle und den Aufgaben für Männer und Väter nichts bis wenig ändert.

Frasers Lösungsvorschlag ist ein „universelles Betreuungs-/ Pflegepersonen-Modell“, das auf der Annahme beruht, dass alle, die arbeiten, gleichzeitig Betreuungspersonen sind und alle Betreuungspersonen gleichzeitig arbeiten.  Jochen König schreibt sowas ähnliches: Es brauche eine Stärkung der Menschen, die schon jetzt den Großteil der Arbeit in den Familien übernehmen. All das erinnert an Jutta Allmendingers 32-Stunden-Woche oder Manuela Schwesigs Familienarbeitszeit und an sich gibt es für die Forderung, dass sich doch nun endlich mal die Männer bewegen müssten und dass alle weniger erwerbs- und mehr Care-arbeiten sollten, keinen Originalitätspreis.

Trotzdem macht es kaum jemand. Stattdessen zeigen alle reihum mit dem Finger aufeinander, wenn die Frage aufkommt, weswegen Frauen und Männer im Berufsleben immer noch nicht gleichberechtigt sind.

Eltern sagen: „Die Unternehmen sind schuld, denn sie ermöglichen keine Karrieren in Teilzeit.“ Unternehmen sagen: „Die Mütter sind schuld, weil sie sich in der Teilzeit-Arbeit nicht genug reinhängen.“ Mütter sagen: „Die Väter sind schuld, weil sie sich weigern, Elternzeit zu beantragen oder auf Teilzeit zu gehen.“ Väter sagen: „Die Kommunen sind schuld, weil es zu wenig Kitaplätze gibt.“ Die Kommunen sagen: „Wir haben kein Geld.“ Die Medien schreiben: „Die Gesellschaft ist schuld, weil sie immer noch stereotype Rollenerwartungen hat.“ Andere Medien sagen: “Die Frauen sind schuld, weil sie viel zu viel auf einmal wollen.” Die Gesellschaft sagt: „Frauen sind so und Männer sind so, hab’s gestern erst wieder in der Zeitung gelesen.“

Und weil alle ein bisschen schuld sind, ist keiner verantwortlich, keiner muss was ändern und das Karussell dreht sich weiter in die Richtung, in die es immer schon gefahren ist. Die Richtung ändern ginge nur, wenn alle gleichzeitig umdrehen – wer es alleine versucht, wird umgefahren.

Dieser Text erschien zuerst auf dem Blog kleinerdrei.

"Ich bin nicht zuständig" - das sage ich nie

 Viktoria B. ist ein bisschen Vorzimmerdrache, ein bisschen gute Seele. Sie ist Assistentin der Geschäftsführung. Wie sich das anfühlt, erzählt sie in einer neuen Folge „Wie ich euch sehe“.

„Ich halte meinen Beruf für einen der abwechslungsreichsten, den es gibt. Ich weiß nie, was der Tag bringt, lerne permanent dazu – und muss es auch. Eine typische Situation in meinem Alltag ist, dass jemand in der Tür steht und sagt: „Ich hab‘ da mal eine Frage.“ Ich habe so gut wie immer die Antwort, und wenn der Mitarbeiter sagt: „Mensch, danke, dich kann man fragen“, freut mich das.Meine Tür ist immer offen. Zum einen will ich Euch damit das Gefühl geben, dass ich immer ansprechbar bin. Zum anderen kann ich so die Leute, die direkt zu meinem Chef wollen, abfangen. Denn dafür braucht ihr einen Termin und den bekommt ihr von mir – oder auch nicht …“

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